Südtirol / Trentino Tour 2008    

 

Im Juni 2008 haben wir wieder einmal Italien unsicher gemacht. Es war wie schon so oft das beliebte Südtirol und das angrenzende Trentino mit einem kleinen Abstecher in die Lombardei. Mit von der Partie waren der Werner, der Ralf, der Thomas alias Grizzly und meine Wenigkeit Andy. Es war eine lustige Runde und wir hatten sehr viel Spaß! In den 3 Tagen sind wir etwas über 1500km gefahren. Ja, da waren wir fleißig. Ausgangspunkt war natürlich Köflach. Wir fuhren bis zur Grenze auf der Autobahn, um schneller die italienischen Kurven zu erreichen. Obligatorisch natürlich an der Grenze noch einmal vollgetankt, ein Espresso und weiter ging es das Kanaltal hinunter bis zur Abzweigung nach Tolmezzo. Bei Ampezzo sind wir nach Süden abgebogen über den Monte Rest. Eine schmale Straße die sich in vielen Kurven und Kehren den Berg hinauf windet. Die Abfahrt ist nicht weniger Kurvenreich. Weiter geht es mit den Bildern.........

 

Es war sehr warm! Am Forcella di Pala Barzano haben wir dann ein schattiges Plätzchen für unsere Brotzeit gefunden. Weiter ging es über Longarone - Forno di Zoldo - Passo Duran - Passo di Cereda - Passo di Rolle - Molina di Fieme. Von Molina weiter Richtung Passo del Manghen.

 

Der Passo del Manghen war bei Molina eigentlich gesperrt, aber wir versuchten es trotzdem. Zu unserem Glück war die Baustelle passierbar, und wir konnten problemlos den Pass erreichen.

 

Hier die Nordrampe

 

Und hier die Südrampe

 

Blick vom Manghen Richtung Süden

 

Vorbei war es hier oben mit der Hitze. Teilweise ist noch Schnee gelegen. Naja, man ist hier auch schon über 2000m Seehöhe.

 

Unsere Kühe

 

Weiter sind wir über den Passo d. Sommo bis nach Folgaria. dort wollten wir eigentlich auch übernachten. Es gab aber in der ganzen Stadt kein freies Zimmer, da an diesem Tag ein Pop Konzert war. Kurzerhand sind wir dann einfach bis zum Gardasee gefahren. Hier der Blick auf Torbole, wo wir dann auch übernachtet haben.

 

Torbole liegt am Nordufer.

 

Das war unser Hotel. Einfach und günstig.

 

Wir fuhren dann am nächsten Morgen zum Lago di Idro. Über Bagolino hinauf auf den Monte Maniva. Die Auffahrt über Anfo ging leider schon letztes Jahr nicht.

 

Wir hatten uns schon gewundert warum auf dem Maniva hinauf so viel Verkehr war. Auf der Passhöhe wurde eine Bergmesse abgehalten, die sogar im ital. Fernsehen übertragen wurde.

 

Hier geht es weiter Richtung Passo die Groce Domini. Weiter oben wird diese Straße zu einem schönen Schottersträßchen.

 

Dieser Pass war ein kleines Highlight! Noch nie dort gewesen und unscheinbar in der Landkarte eingezeichnet. Eine schmale Straße geht von Azzone aus über unzählige Kurven und Kehren bis auf 1827m Seehöhe.

 

Oben angekommen erst einmal Hunger!

 

Unsere Kühe weideten inzwischen im saftigen Gras.

 

Dann das Panorama geniesen.

 

Einfach herrlich!

 

Bauchi ist voll.

 

Der Enzian in voller Blüte. Flüssig ist er mir lieber.

 

Noch schnell einmal Posing für ein Foto bevor es Richtung Ponte di legno - Passo Gavia weiter geht.

 

Passo Gavia

 

Hier die Passhöhe auf 2652m Seehöhe.

 

Ein Espresso kann jetzt nicht schaden.

 

Der Werner geniest die Sonne,

 

und ich den Schnee.

 

Weiter ging es natürlich zum Stilfserjoch. Man beachte den Verkehr. NIX?? Es war ende Juni an einem Sonntag Nachmittag ca. 17:00, und es war nix los! Damit hatte ich nicht gerechnet.

 

Noch einmal die Südrampe auf das Stilfserjoch. Kennt eh ein jeder.

 

Aufi I muaß aufi zum Richi! I gfrei mi auf a Wurst!

 

Viadukte der alten Straße. Die war sicherlich noch schöner!

 

Endlich oben beim Richi. Er hat die beste Wurst mit Sauerkraut!

 

Wir sind dann noch über den Passo d. Mendola bis zum Karrerpass gefahren. Im Antermont haben wir dann geschlafen. Die Pizza war wie immer sehr gut!! Es war ein langer Tag, darum waren wir auch sehr müde.

 

Am Montag Morgen fuhren wir dann weiter Richtung Passo d. Giau.

 

Die Südrampe ist einmalig zum fahren und der Grip ist auch OK!

 

Hier die Passhöhe.

 

Zuletzt sind wir noch über Cortina d. Ampezzo - Passo tre Crocci - Passo Mauria bis nach Arnoldstein zur Grenze. Von da aus ging es wieder über die Autobahn heimwärts.

 

Es war ein schöner Kurzurlaub. Wir hatten viel Spaß, wir sind aber auch viel gefahren. Es werden schon ein paar tausend Kurven gewesen sein. Da wir ja nur 180km von der Ital. Grenze entfernt sind, kommen wir öfter in dieses Gebiet. Wir kennen schon ziemlich viel da unten, es macht aber jedes mal gleich viel Spaß diese Pässe zu befahren, und ab und zu entdeckt man ja wieder einen Pass den man noch nicht kennt. Also dann bis nächstes Jahr!!!

 

Zurück zur Tourenübersicht