Slowenien Schotter Tour 2010

Teil 1

Andy, Werner, Hans
Es war Freitag der 24. September 2010. Heute sollte es nach Kroatien in die Kvarner Bucht gehen. Das Velebit Gebirge hatten wir ausgesucht für unsere Enduro Schotter Tour. Leider war das Wetter in Kroatien mehr als schlecht. Es regnete schon seit Tagen in Kroatien. Daheim hatten wir bestes Wetter. Wir berieten uns im Cafe La Fleur in Köflach ob wir fahren oder nicht. Wir beschlossen, dass wir trotzdem fahren, aber nicht nach Kroatien. Das neue Ziel hieß Slowenien - Soča Tal. Die Abfahrt verschoben wir auf Sonntag, denn da wurde wieder schönes Wetter vorhergesagt.
Samstag Abend verluden wir die Motorräder auf den Anhänger, damit wir Sonntag in der Früh gleich los starten konnten.
In Bovec angekommen tranken wir gleich einen guten Frühstückskaffe. Im Hotel Alp war für uns ein Platz frei. Gleich danach machten wir uns auf den Weg zum ersten Highlight auf unserer Schotter Runde. Auf den STOHL!!
Die Auffahrt von der Nordseite. Man fährt hier sehr lange in einem Waldstück hoch, bis man über die Baumgrenze kommt.
Blick auf die Südseite
Das befindet sich auf der Passhöhe. es dürfte sich hier um eine Art Gedenktafel handeln, da dieses Gebiet zu kriegszeiten hart umkämpft war.
Auf der Passhöhe gibt es sogar eine Abzweigung.
Am besten gleich in die Karte schauen.
Die Abfahrt Südseite. Einfach ein Traum für Schotter Fans!!!
Grobe Steine
Abfahrt Stohl Südseite
Dieses Bild hat wohl jeder der schon einmal am Stohl war. Südseite
Ich will auch so ein tolles bild!
Da ist die KTM zu Hause.
Das ist ein Weg der auf den Matajur führt. Da mussten wir aber umdrehen, da der Weg eigentlich ein Wanderweg war.
So sieht dann die richtige Auffahrt aus. Werner und ich (Andy)
Die Landschaft hier war eigentlich genau so wie ich mir das Velebit Gebirge vorgestellt hätte. Das wir so eine Kulisse in Nordslowenien finden würden hätte ich mir nicht gedacht.
PAUSE! Aufstieg zum Rastplatz. Es war heiß!!
Und die Aussicht genießen.
Murmeltiere
Solche Heuhiefl sind bei uns schon lange aus der Landschaft verschwunden. Bei uns liegen immer diese schiachen Plastikrollen in der Wiese.
Spass
Relaxen und die Sonne genießen!!
Ich auch!
Am Matajur oben angekommen "entdeckten" wir einen alten Weg der wieder hinunter führte. Nach intensiver Internetrecherche sollte es aber keinen Weg geben. Wir habe aber einen gefunden juche! Dieser Weg dürfte auch vom ersten Weltkrieg stammen, da die Wegbefestigungen sehr massiv ausgefallen sind. Wahrscheinlich ist man hier mir schweren Gerät über den Matajur in Richtung Italien gefahren. Damals war das ganze Gebiet ja noch Österreich.
Irgendwann waren dann keine massiven Straßenbefestigungen mehr zu sehen. Vermutlich existiert hier nur mehr ein Teil dieser alten Straße. Uns ist auch keine Abzweigung oder ähnliches aufgefallen. Teilweise war es sehr matschig von den Regenfällen der vorigen Tage.
Es war sehr rutschig hier.
Der Weg wurde immer wilder. Es war matschig, steil, und es lagen große Steine und Äste herum. Ein richtig schöner Forstweg würde ich sagen.
Leider kann man auf den Fotos nicht erkennen wie steil es hier wirklich war. Ich wüsste nicht ob ich da wieder zurück fahren hätte können. Wir wussten auch nicht wo dieser Weg hinführt.
Der Hans musste mit seiner Dakar hier Schwerarbeit leisten. Die BMW ist 50kg. schwerer als meine KTM.
Der Metzeler Enduro3 war hier mehr als überfordert. Ich montiere auf der Kathi nur mehr Stollenreifen.
Hier ist der Weg schon wieder fahrbarer. Wir sind dann auf halber Höhe zur Auffahrtsstraße zum Matajur wieder dazu gekommen. Das war eine tolle Abfahrt, aber sehr anspruchsvoll.
Wieder unten im SočaTal auf dem Weg zum nächsten Schotterberg. Wenn ich das aus der Karte richtig entnommen habe heißt der Berg Loptnik und ist etwas über 2000m hoch.
Wieder eine tolle Auffahrt! Wie gemacht für die Adventure!!
Tolles Panorama. Wir sind bereits über der Baumgrenze.
Teilweise war hier sehr grober Schotter.
Hier war dann Endstation. das Tor war nicht verschlossen, aber wir fuhren hier nicht weiter. Sah verboten aus. Zu Hause fragte ich eine slowenische Kollegin was eigentlich ZAPRI heißt? Und sie sagte mir, das heißt, wenn man das Tor öffnet muss man es auch wieder schließen. Wir Deppen!? Wir hätten hier weiterfahren dürfen, denn es wäre erlaubt gewesen. Na dann halt das nächste mal.
Am späten Nachmittag am Hotelparkplatz. Die Topcase Halter vom Hans mussten wir unterwegs mit einem Spanngurt sichern, da er eine Schraube verloren hatte.
Nein, ich entsorge hier kein Öl! Ich kontrolliere nur den Ölstand.