Sizilien Tour 2010

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Am Donnerstag den 27.Mai 2010 begaben wir uns auf den Weg nach Sizilien. Dieses Jahr waren wir 8 Personen. Das ist schon eine recht große Gruppe für so eine lange Tour. Alle waren schon gespannt wie gut das das funktioniert. Es waren fünf 1200er GS und drei 1150er GS mit von der Partie. Die Tourplanung im Vorfeld nahm sehr viel Zeit in Anspruch, da wir nicht nur auf Hauptstraßen unterwegs waren. Wir bevorzugten eher die kleinen kurvenreichen Straßen die man quer über den Appenin überall findet. Wir benötigten 6 Tage bis wir in Sizilien waren.
Das sind wir. Von oben nach unten angefangen: Werner, Thomas, weiter mit der mittleren Reihe von links: Reini, Ralf, Kurt, und jetzt die unterste Reihe von links: Heli, Ernst, und meine Wenigkeit Andy.
Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Foto anschauen.
Treffpunkt war unser Stammcafe das Cafe La Fleur in Köflach. Alle sind schon gut drauf und freuen sich auf den Urlaub.
Erste Pause am Grenzübergang Arnoldstein
Leider hat es in der Gegend um Mestre zu regnen begonnen. Bei der nächsten Pause haben wir einen Regentanz um diese Wasserlache veranstaltet. Eine halbe Stunde später hatten wir wieder schönes Wetter.
Die Autobahnabfahrt Faenza nähe Bologna. In Faenza haben wir unser erstes Nachtquartier bezogen.
Ralf und ich beim Abendessen. Natürlich mussten wir auch einen guten Wein aus der Emiglia Romana probiern.
Am Passo Muraglione machten wir eine Cafepause. Jeder von uns hatte ein breites Grinsen im Gesicht, da die Passtrasse sehr kurvenreich war. Der Asphalt hatte außerdem noch mächtig Grip.
Und schon wieder Pause!
Hier haben wir schon fast unser Tagesziel erreicht. Die Hochebene von Castelluccio. Wie man am Bild erkennen kann war es hie ein wenig kalt. ich freute mich schon auf eine heiße Dusche. Diese berge gehören zur Monte Sibillini Gruppe.
Endlich! Castelluccio ist in sichtweite. Hoffentlich bekommen wir ein Zimmer?
Mit etwas Glück haben wir im örtlichen Gasthaus ein Zimmer bekommen. Mit 8 Leuten ist das oft gar nicht mehr so einfach. Am Abend gab es dann Linsensuppe und gegrilltes. Die Linsen werden hier in der Hochebene angebaut. Das ist die Spezialität der Einheimischen hier. Die meisten Leute hier leben auch vom Linsenanbau.
Der blick aus dem Zimmer auf die Hochebene. hier kann man schön das Anbaugebiet sehen.
Bbbbrrrrrrr!! Am nächsten Morgen hatte es um 0°C. Gut das ich eine lange Untergatti mit hatte.
jetzt mussten wir nur noch die zwei Motorräder die Stiegen wieder herunter bringen und dann kann es los gehen Richtung Neapel.
TRAUMHAFT!!! Die Berge Umbriens.
Am Lago di Campotosto haben wir einen Testfahrer von Ducati getroffen. Giovanni ist zuständig für intensives Fahrwerk testen unter Extrembedingungen.
Hier sind wir bereits auf der nächsten Hochebene. Irgendwie könnte man sagen das dieses Bild in der Mongolei aufgenommen worden ist. Einfach nur schön. Diese Berge gehören zum Gran Sasso Massiv. Über den Corno Grande gelangt man auf den Campo Imperatore wo wir uns gerade befinden.
Gibt es einen schöneren Platz zum Jausnen? Hier hat der Speck besonders gut geschmeckt.
Und noch ein Bild vom Campo Imperatore und unseren Jausenplatz. Die Kühe werden auch Artgerecht hinter dem Zaun gehalten.
Kurven sucht man oben vergeblich. Dafür ist die Auf und Abfahrt zur Hochebene alles andere als gerade.
Rings um uns herum hat alles geblüht.
Na bitte! Die Südrampe. Hier habe ich es wieder einmal geschafft ein Bild zu machen. Sonst passiert es mir immer wieder das ich ohne Bild von diesen schönen Straßen heim komme, da ich auf das stehen bleiben "vergesse" wenn es gerade so schön zum fahren ist.
das letzte Bergdorf an der Abfahrt.
jetzt musste die lange Untergatti wieder weg. Unten angekommen wurde es dann ganz schön warm.
Rast nach einer Mautstation im Raum Neapel. Im Hintergrund sieht man den Vesuv. der erste VGulkan auf unserer Reise.
An der Amalfi Küste angekommen machten sich die Strapazen dieses langen Tages schon bemerkbar. Nachdem wir den Grizzly wieder aufgeweckt hatten, haben wir uns ein Zimmer gesucht.
Am nächsten Morgen. Blick auf die Amalfitana.
An der Amalfitana mussten wir öfter stehen bleiben. Die Landschaft hier ist so schön, das wir mit dem fotografieren gar nicht fertig wurden.
Die Zironen sind hier noch größer als bei uns die Orangen. Granita wird hier überall angeboten.
Hier kann man schön sehen wie die Straße in den Fels gehauen ist.
Die Straßen und Ortsdurchfahrten sind teilweise sehr eng. Es muss aber auch jederzeit mit Bussen und LKW`s gerechnet werden.
Die Amalfitana bietet Ausblicke auf die steil abfallende Küste und den Golf von Salerno. Etwa 100 m über dem Meer wurde hier, teilweise in den Fels gearbeitet, eine kurvenreiche, meist schmale Straße erbaut. In kleinen Buchten unterhalb der Straße finden sich Orte wie Positano oder Praiano. Diese Orte können nur zu Fuß, teilweise über Treppen, erreicht werden. Von Amalfi ostwärts führt die Straße dann weiter vorbei an Atrani, Minori und Maiori nach Vietri sul Mare.
Oberhalb der Amalfitana verlaufen zahlreiche Wander- und Maultierwege. Über die sorrentinische Halbinsel führt auch ein Fernwanderweg.
Tunnel
In Amalfi wollten wir uns einen teuren "Touristen Cappuccino" kaufen. Wir haben nicht einmal mit den Motorrädern einen Parkplatz bekommen. Das heißt, wir haben schon einen gefunden, aber die Carabinieri waren damit nicht einverstanden. Kurz entschlossen haben wir auf den Cappuccino verzichtet und sind aus dem von Touristen überlaufenen Amalfi geflüchtet.
Das Ende der Amalfi Küste. Der Hafen von Salerno.
Etwas später weg von dem fürchterlichen Verkehr legten wir dann eine Pause ein. Ralf und ich (Andy)
Hier haben wir auch einen guten Cappuccino um 1,20 Euro getrunken. Kurt und Reini.
Noch immer an der Ostküste haben wir in Sapri im Hotel Vittoria eingecheckt.
Ab und zu ist auch mal was zu reparieren. Ernst bei der Arbeit. Der Kurt und der Reini beobachten das ganz genau.
Alle acht beim Abendessen am Strand von Sapri. Von links nach rechts:
Reini, Ralf, Kurtl, Andy, Werner, Heli, Ernst, Thomas
Sapri by Night. Nach dem Abendessen genehmigten wir uns noch ein Eis. In der Stadt war am Abend sehr viel los. Wir waren aber zu müde um noch länger auf zu bleiben. Nach einem Eis gingen wir dann zu Bett um am nächsten Tag wieder fit zu sein.
Die Berge Kalabriens.
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