Sardinien Juni 2006
Vom 2. Juni bis 10. Juni 2006
Am Freitag den 2. Juni 2006 begaben wir uns auf den Weg nach Sardinien. Klaus mit seiner 1200er GS, Werner mit seiner 1200er GS, Andy mit seiner 1150er GS und Wolfi ausnahmsweise mit einer KTM Adventure 950. Zuerst mussten wir aber nach Wien zum Autoreisezug, der uns bis am nächsten Tag in der Früh nach Florenz bringen sollte. Der Wettergott hatte leider kein Mitleid mit uns, den auf den Weg nach Wien hatten wir jede Menge Regen und Sturm. Trotzdem hatten wir den Zug pünktlich erreicht.
Abfahrt vom Cafe La Fleur in Köflach. Von Links nach Rechts: Werner, Wolfi, Andy, Klaus.
Die Fähre im Hafen von Livorno.
Wolfgang wartet geduldig bis er endlich auf die Fähre darf. Hinten im Gepäck befindet sich bereits die Korbflasche mit Rotwein.
Werner und Klaus besprechen gerade wer den nächsten Wein bezahlt.
Die ersten Kurven in Sardinien. Einfach toll nach einem Jahr wieder hier zu sein!
Wolfi unser Sardinien Neuling kann es gar nicht fassen, das hier so viel Grip ist. Asphaltanalyse mit Fotodokumentation.
Kleine Pause
Andy zeigt uns Cala Gonone, manche sagen auch Punta Gabana dazu.
Kaffepause am Hafen von Cala Gonone
Der Hafen von Cala Gonone
Blick auf Arbatax. Dieses Foto wurde von der SS125 gemacht.
Man sieht es leider auf den Fotos nicht wie Kurvenreich dieses Gebiet ist.
Im Hintergrund sieht man Gairo.
Da haben wir zugeschlagen. Es war Mittag, und alle hatten Hunger. 4mal Fisch vom Grill zu je 2 Euro das Stück. Er war nicht schlecht, aber ich hätte es lieber gehabt wenn der Fisch ausgenommen worden wäre.
Auf unserer Reise durch das Land entdeckten wir auch eine alte Bahnstation.
Endlich einmal ein stilles Örtchen um seine Notdurft zu verrichten. Ist da wer drinnen?
Das alte Gairo. Diese Stadt wurde verlassen, und einfach weiter oben neu gebaut. Der Grund war ein rutschender Hang.
Andy's GS
Wolfi im Einsatz
Werner's GS
Die Landschaft ist einfach herrlich!!
Blumen überall.
Berge über 1500m hoch. Tolle Fernsicht. Hier unten im Tal liegt irgendwo Fonni.
Auch das gibt es in Sardinien. Ja, du siehst richtig. Ein Schilift. Alle paar Jahre kann man hier Schifahren.
Diese Kühe hatten ihren eigenen Badestrand.
3 mal Schnabeltier.
Diese Bergspitze konnte man von der halben Insel aus sehen.
Natürlich durften ein paar Schotterpassagen nicht fehlen. Das war teilweise sehr schwierig wegen der großen Steine.
Hier haben wir eine Nuraghe besichtigt. Nuraghen sind alte Verteidigungstürme. Diese Türme findet man auf der ganzen Insel.
Blick aus der Nuraghe.
Solche Verkehrszeichen mit Einschusslöcher findet man auch auf der ganzen Insel. Die Sprache auf den Verkehrszeichen ist Italienisch. Da aber viele Sarden lieber eigenständig wären, schießen sie einfach die Buchstaben des Italienischen Wortes weg, so das das Sardische Wort übrig bleibt. Die Stadt heißt auf italienisch LANUSEI. Auf Sardisch NUSE.
Weggebrochene Straßen und Brücken sind hier auch keine Seltenheit. Obwohl das Straßennetz auf der ganzen Insel sehr gut ausgebaut ist, findet man immer wieder solche Straßen. Da die EU sehr viel Geld nach Sardinien fließen lässt, wird sehr viel in den Straßenbau investiert. Leider wird auch eine Autobahn gebaut. Dadurch werden alte Straßen nicht mehr gewartet, und sind nicht mehr befahrbar.
Klaus schaut sich die Lage noch einmal genauer an.
Hier sind wir in der Stadt der "Aufständigen" ORGOSOLO. In diesem Internetcafe konnte unser Wolfi endlich seine Emails lesen.
Hier in ORGOSOLO erinnern viele Wandmalereien an die Sardischen Aufstände gegen ihre Besetzer.
Hier noch eine Wandmalerei in ORGOSOLO.
Das war unser Hotel in Santa Maria Navarese. Es war sehr sauber, und hatte freundliche Zimmer. Der Preis war OK, und eine Tiefgarage für unsere Motorräder war auch dabei.
Der Strand von Santa Maria Navarese. Zur Hauptsaison sieht es hier natürlich anders aus.
Klaus beim Füße vertreten nach einem kurvenreichen Tag.
Andy genießt noch einmal die Sardische Sonne.
Klaus und Werner
So, nun geht es wieder Heimwärts. Hier befinden wir uns bereits in Porto Torres, und warten bis wir auf die Fähre dürfen.
Geschafft! Nach 9 Tagen Motorradfahren sind wir wieder zu Hause. Wir haben alle unseren Urlaub heil überstanden, und freuen uns schon auf die nächste große Motorradtour. Wo es da wohl wieder hingeht?
Fazit: Sardinien ist immer eine Reise wert. Da wir jetzt schon zwei mal in Sardinien waren, konnten wir schon einige Ecken auf der Insel erkunden. Es hat uns überall gut gefallen, die Straßen sind ein Traum, und die Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Wir kommen wieder!!!