Pyrenäen Tour 2008    

Frankreich  -------------------  Andorra  -----------------  Spanien

1. Teil Pyrenäen Tour

 

Hallo liebe Tourenfreunde!

Am 10. Sept. 2008 brachen wir für 10 Tage in die Pyrenäen auf. Es sollten 4800 wunderbare Kilometer werden. Wir, das sind Ernst, Heli, Ralf, Thomas und Andy.  Der Klaus war auch mit dabei. Er begleitete uns aber nur bis in die Schweiz. Als erstes mussten wir nach Graz zum Bahnhof fahren, da wir den Autoreisezug nach Feldkirch (Vorarlberg) gebucht hatten. Bei der Abfahrt in Graz meinte der Wettergott es noch gut mit uns, aber das sollte sich am nächsten Tag schon ändern. Weiter geht es mit Kommentare bei den Bildern.......

Kurze Tourenbeschreibung:

Von Graz nach Feldkirch in Vorarlberg. Weiter quer durch die Südschweiz über Chur - Sion nach Frankreich. In Frankreich weiter nach Albertville - Chamonix - Grenoble - Orange - Narbonne. In den Pyrenäen von Ost bis West ca. bis Pamplona, dann wieder zurück bis zur Mittelmeerküste. Von Perpignan nach Narbonne - Arles - Cote d' Azur weiter nach Italien - Genua - Bobbio - Piacenza - Brescia - Mestre - Udine - Köflach.

Das ist unsere Pyrenäen Route! Auf der nördlichen Seite sind wir Richtung Westen gefahren, und auf der Südseite wieder retour.

Viel Spaß bei unserem Tourenbericht von unserer Pyrenäentour wünschen Ernst, Heli, Thomas, Ralf und Andy.

 

Verladung der Motorräder am Hauptbahnhof in Graz

 

Dieses Bild zeigt uns schon in der Schweiz am Col de la Forzlac. Dieser Pass befindet sich im Schweizer Kanton Wallis. Er liegt zwischen den Orten Martigny und Le Châtelard, und verbindet die Schweiz mit Frankreich. Die Passhöhe liegt auf 1.528 m. Leider regnete es den ganzen Tag, deswegen wurde bis hier auch nicht viel fotografiert.

 

Kaffepause nähe Chamonix. Es war regnerisch und kalt. Der Herr ganz rechts gehört nicht zu uns!

 

Zwischen Chamonix und Albertville haben wir dieses nette kleine Hotel gefunden. Abends bei strömenden Regen um ca. 20:00 Uhr waren wir froh endlich ein trockenes Zimmer zu beziehen. Hier gibt es die beste Pizza Formage.

 

Typische Mautstation in Frankreich auf der Autobahn.

 

Erster unplanmäßiger Stop! Ein kleines Problem mit den Bremsen. Diese BMW Werkstatt in Grenoble hat gute Arbeit geleistet. Der Mechaniker sprach ein wenig Deutsch. Unser Französisch hätte uns nicht weiter gebracht. 

 

Ab Grenoble ging es auf kleinen Landstraßen weiter. Dieser Bach wird hier einfach über die Straße geleitet.

 

Erstes Gruppenfoto in Frankreich. Was ist aber hinter uns??

 

Eine Straßensperre! Leider gab es kein Vorbeikommen. Diese Brücke auf der kleinen Landstraße war weggerissen. Aber mit einen Umweg von ca. 20km waren wir wieder auf unserer Route.

 

Südlich von Narbonne sind wir dann bei Sigean von der Autobahn gefahren. Es war schon spät. Dieses Hotel haben wir dann für unsere Übernachtung ausgewählt. Das Zimmer war preislich OK, das Abendessen sehr teuer. Der Rotwein hat uns sehr gut geschmeckt.

 

Vor dem Schlafengehen hat der Grizzly noch einmal die Tour für den nächsten Tag gecheckt. So ein Garmin Zumo ist sein Geld schon wert. Ob dieses Bett für ihn breit genug ist?

 

Am nächsten Morgen sind wir den relativ früh weiter gezogen. Es war so ca. 8 Uhr. Wir mussten den Schlüssel vom Hotel in einem Postkasten verstecken, da die Besitzer nicht so früh aufstehen wollten. Hier machten wir dann den ersten Fototermin. Von Links: Thomas, Ernst, Ralf, Heli und Andy.

 

Die Aussicht auf das was vor uns lag war einfach genial. Die Vorfreude auf die Berge groß!!

 

Auf ging es in den Kurvenspass. Der Asphalt hatte dermaßen mächtig Grip, das es schon fast unheimlich war. Der Reifenverschleiß war dementsprechend groß.

 

Frühstück in Tuchan an der D611 Richtung Ille-sur-Tet.

 

Diese Turmuhr in Ille-sur-Tet wurde schon modernisiert.

 

Nach längerer Regenfahrt wurde am Collada de Toses erstmal richtig gejausnet. Es war wieder sehr kalt. Dieser Pass führte uns nach einen kurzen Abstecher von Spanien wieder zurück nach Frankreich. Er liegt zwischen Ripoll und Bourg Madame, und ist ca. 1800m hoch. Traumhafte Kurven, sehr gut ausgebaut. Aber leider war alles Nass.

 

Unsere Tour führte uns von Bourg Madame wieder ein kurzes Stück Richtung Westen. Da es den ganzen Tag regnete, entschlossen wir uns in Prades ein Zimmer zu suchen. Oben seht ihr unser Hotel.

 

Dieses Hotel ist einzigartig! Wir stellten die Motorräder in einem Hinterhof ab. Dann gingen wir durch einen "Urwald" zum Hotel. Da das Hotel von einer älteren Englischen Lady namens Angela geführt wird, war es auch sehr "englisch" eingerichtet. Es war eigentlich schon ein kleines Abenteuer dort zu schlafen.

 

Angela verkaufte uns Heineken Bier um 1 Euro!! Wir haben den ganzen Kühlschrank ausgetrunken. Für einen Damenspitz hat es ausgereicht. Da in den Zimmern einiges herumhing, hatten wir unsere Freude daran. Der Grizzly auch.

 

Am nächsten Morgen war der Durst groß! Das Frühstück war gut und ausreichend.  Ich kann diese Hotel bestens empfehlen. Der Preis war auch OK. Man könnte hier auch ein par Tage bleiben. Es wäre ein idealer Ausgangspunkt für Tagestouren.

Hier der LINK zum Hotel.

 

Am nächsten Tag ging es dann weiter auf der D14 über den Col de Jau. Das Wetter war jetzt viel besser. Es waren nur noch vereinzelt Pfützen auf der Straße, und die Sonne lächelte wieder.

 

Kuh und Pferde auf den Col de Jau.

 

Als wir wieder Richtung Süden fuhren, Kamen wir an der D118 auf ca.1000m Höhe an diesem schönen See vorbei. Im Hintergrund sieht man das Schigebiet bei Les Angles.

 

Eigentlich wollten wir an diesem Tag Andorra vermeiden, da die Vuelta Espana auch zur gleichen Zeit dort war. Dann entschlossen wir uns aber kurzfristig doch hinein zu fahren, da wir tanken mussten, und der Sprit dort wesentlich günstiger ist als in Frankreich. Allerdings sind wir von der Nordseite gekommen, da die Vuelta in Andorra la Vella war im Süden war.

 

Was wird dort sahen war einfach unglaublich. Eine kleine Stadt mit nur einem Ziel. Geld machen. Es gab dort mehr Geschäfte als in Jesolo auf der Einkaufsstraße. Und das ganze Steuerfrei. Bei uns in Österreich dürfte man in so einem Gebiet nicht einmal eine Almhütte neu errichten

 

Die Straßen waren steil wie in San Francisco. Es war auch viel Verkehr. Nachdem der Tank voll war, und wir uns einen Kaffe geleistet hatten, flüchteten wir wieder aus Andorra.

 

Ab jetzt ging es auf den Spuren der Tour de France weiter. Erster bekannter Col war der Col de la Core

 

Ernst, Thomas, Heli, Ralf, Andy

 

Hier ohne Verkleidung. Andy, Thomas, Ernst, Ralf und Heli. Weiter ging es dann über den Col de Portet d' Aspet, den Col de Mente über St. Beat zurück nach Spanien.

 

Über den Col du Portillon ging es dann schon wieder zurück nach Frankreich. Kurvenspaß inklusive! Das Wetter war an diesem Tag bestens!

 

Diese Landschaft war beeindruckend. Ich musste stehen bleiben, und die Natur einfach einmal aufsaugen. Kein Verkehr, absolut nix!!

 

Passhöhe am Col de Peyresourde. 1565m Seehöhe. Wie gesagt, alles Berge der Tour de France.

 

Im Rückspiegel sieht das ganze so aus.

 

Auffahrt zum Col d' Aspin. Die Straße war von der Tour de France noch bemalt.

 

Hier die Passhöhe. Natürlich sind auf diesen Pässen auch viele Radfahrer unterwegs. Da ich auch Rad fahre wäre es schon toll diese Berge auch einmal mit dem Rad zu bezwingen.

 

Weiter mit dem 2. Teil

Zurück zur Tourenübersicht