Tour Canakkale Teil 2

 

Ja, unsere Bekleidung sieht schon etwas mitgenommen aus.

 

Jausenzeit!

 

Die Straßen waren sehr gatschig. Hier hat es dann ein wenig zu regnen begonnen. Wir hofften nur das es nicht mehr anfängt, denn wir waren mitten in den Karpaten. Die Karpaten teilen sich in 2 große Teile. Der östliche Teil ( Carpatii Orientali) und der westliche Teil ( Carpatii Meridionali) Wir befinden uns hier im westlichen Teil.

 

Sehr schöne Landschaft und ein Erlebnis hier zu fahren.

 

Wenn es wen interessiert. Die Straße ist die 67c zwischen Sebes und Obarsia. Den Ernstl hat es auch gut gefallen.

 

Dann wurde es noch gatschiger. Der Dreck flog uns bereits um die Ohren. Eigentlich wurde es dann noch schlimmer, aber um nicht stecken zu bleiben blieb der Fotoapparat in der Tasche.

 

Für die voll gepackte GS war der Dreck schon grenzwertig. Das Vorderrad versank immer wieder, und die Traktion mit dem Metzeler Tourance war nicht mehr die beste. Das große Gewicht der GS erleichterte diese Gatschpartie auch nicht.

 

Jo, das hat Spaß gemacht!

 

So sah das ganze dann aus. Irgendwie ist fahren im Schlamm gar nicht so leicht. Mich wundert es heute noch, das ich da ohne Umfaller durchgekommen bin. Ja wenn ich da das Adventure Fahrwerk nicht gehabt hätte!

 

So, langsam kamen wir der Zivilisation wieder näher. Juchu, ein Wegweiser.

 

Die Berge hinter uns, Rumänischer Schnellzug vor uns.

 

Kredit brauchten wir keinen.

 

Die Häuser waren teilweise baufällig. Hier zum Beispiel wuchsen schon Sträucher aus der Mauer.

 

Dafür waren die Kirchen und Moscheen immer Top in Schuss.

 

Von nun an ging es im Flachland weiter.

 

Die Richtung stimmt.

 

Roman Diesel

 

In diesem Hotel haben wir geschlafen. Diese Aufnahme entstand am nächsten Morgen, denn als wir ankamen war es schon finster. Eine Rumänische Hochzeitsgesellschaft feierte hier und wir wurden auf eine Flasche Rotwein eingeladen. Es blieb aber nicht bei der einen. Im nächsten Video könnt ihr sehen das wir nach dieser schweren Tagesetappe uns etwas entspannt haben. Das Zimmer hat übrigens 20 Euro gekostet.

 

 

Werner lernt uns das Fliegerlied zu etwas späterer Stunde!

 

Der Wein hat geschmeckt.

 

Zusammenpacken, weiter gehts.

 

Das Frühstück war gut, es Hutzal is voll, nun kann es weiter gehen Richtung Bulgarien. Na, der Ralf schlaft noch ein bisschen. War gestern etwas länger. Hihi

 

Man sieht überall die streunenden Hunde. Ich habe nach meinem Erlebnis in Ungarn um jeden Hund einen großen Bogen gemacht.

 

Pferdefuhrwerke sieht man überall. Die Mami ruht sich aus im Gras, der Bub sitz im Anhänger.

 

Ich denke das das ein Manschaftstransporter ist, oder ein Autobus für die Karpaten, oder ähnliches.

 

Die Pappkameraden gibt es auch in Romania. Sieht ja verblüffend echt aus.

 

Hier befinden wir uns in Corabia. Im Hintergrund sieht man die Donau. Das ist der Grenzfluss zwischen Rumänien und Bulgarien. Wir wollten hier mit der Fähre nach Bulgarien übersetzen. Leider waren alle Fährverbindungen zwischen Rumänien und Bulgarien eingestellt. Wir mussten dann bis Giurgiu fahren, dort gibt es eine Brücke. Das war sicher 200km Umweg. Die Brücke verbindet Giurgiue und Ruse.

 

Die Rumänen sind ein freundliches Volk.

 

Der Werner ruft mit seinem Satellitentelefon nach Hause an. Die Männer im Hintergrund haben uns bei der Wegfindung geholfen. Die Polizei stoppte auch kurz und fragte den Rumänen was wir wollen und ob alles in Ordnung sei.

 

Wir haben es an mehreren Grenzen probiert nach Bulgarien überzuwechseln. Leider erfolglos. Auch diese Grenze war dicht. Eigentlich schon verwunderlich, denn beide Länder sind Mitglied in der EU und jeder spricht von Grenzöffnung. Hier passiert irgendwie das Gegenteil.

 

Eine Motorradgruppe sieht man nicht oft in Romania.

 

Dieser freundliche Mofafahrer wollte uns unbedingt einen Käse schenken. Leider konnten wir den Käse nicht annehmen, denn wo hätten wir den verstaut? Eigentlich wollten wir nur eine Auskunft ob das der richtige Weg zu unserer Grenze ist. Der nette Biker wusste aber nicht was wir wollten. Hierzu gibt es ein kleines Video. Viel Spass!

 

 

Käse Video

 

Einmal noch tanken, bevor wir endgültig nach Bulgarien fahren. Ach ja, Fotografieren an der Grenze strengstens verboten!!

 

Kaffepause in Bulgarien an der gut ausgebauten E70. Diese Straße verleitete ein wenig zum "heizen". So konnten wir auch wieder etwas von der verlorenen Zeit bei der Grenzfindung in Rumänien gut machen. Nicht das wir es stressig hatten, aber einen groben Zeitplan mussten wir einhalten, da ja fast jeder von uns Berufstätig ist, und irgendwann wieder arbeiten muss.

 

Da sind wir schon in Bulgarien etwas südlich von Varna an der Schwarzmeerküste. In dieser Pension haben wir geschlafen, nachdem wir am Vortag sehr lange eine Unterkunft gesucht haben. Der betrunkene Vermieter hat uns um ca. 22:30 noch ein Zimmer gegeben. Frühstück gab es dann vor der Pension am Gehsteig!

 

Hier gab es den Frühstückskaffe.

 

Hier ein Stück Schwarzmeerküste. Leider Dreckig und mit Müll im Sand.

 

Unsere GS sind ja sehr zuverlässig. Lediglich ein Blinkerglas ist dem Ralf an seiner GS abgefallen.

 

Ich persönlich habe Bulgarien als moderner empfunden, und die Infrastruktur ist auch besser. Es wird überall gebaut, und die Strassen sind in einem sehr guten Zustand. Hier eine moderne OMV Tankstelle. Willkommen in Österreich.

 

Aber beim ablesen der Zapfsäule hat es mich dann geschleudert. Ich bin nicht Herr der kyrillischen Schrift. In Bulgarien sehen die Verkehrsschilder auch so aus. Dank einer guten Strassenkarte war das aber kein Problem.

 

Diese Stadt ist Touristenmagnet Nummer eins - Nesebär. Rechts sieht man ein großes Kreuzfahrtschiff. In der Altstadt haben uns Oberösterreicher angesprochen, welche mit dem Schiff gekommen sind.

 

Hier haben wir Frühstück gegessen. Touristenpreis inklusive.

 

Zu dieser Jahreszeit waren aber noch wenige Touris unterwegs. Einen Monat später würde es schon anders ausschauen.

 

Auch beim Souvenierstand war der Andrang nicht allzu groß.

 

Wegen dieser alten Mauern kommen die Leute mit den Schiffen aus ganz Europa hier her, laufen ein paar Stunden hin und her, und wollen unbedingt Souveniere kaufen. Dann weiter einen Tag auf See und dann beginnt die Souvenierjagd von vorne. Das verstehe einer, ich nicht!

 

Kurz vor der türkischen Grenze hat uns das Auge des Gesetzes angehalten. Natürlich etwas zu schnell, über die Sperrlinie überholt und und und. Ich dachte, jetzt gibt es eine schöne Strafe. Zuerst waren die beiden auch streng, wir freundlich. Dann haben sie alles kontrolliert, Führerschein und Reisepass. Wir immer noch freundlich. Dann wollten die beiden netten Polizisten noch wissen wo wir hin wollen. Dann haben sie uns noch den Weg erklärt, unsere Motorräder begutachtet, und mit uns noch ein Foto gemacht. Ein freundlicher Gruß, und wir durften weiter fahren. Das sollten sich unsere Gesetzeshüter einmal ein Beispiel daran nehmen, und nicht immer nur kassieren.

 

Kurz vor der türkischen Grenze.

 

Hier trafen wir eine Gruppe tschechischer Biker, die wir kurz zuvor überholt hatten. Gemeinsames Kartenstudium war angesagt.

 

Der Ralf wirft wieder einen prüfenden Blick auf seine Reifen. Alles OK!

 

Erster Stopp in der Türkei. Wo ist der nächste Bankomat. Wir brauchen Lira!

 

Auf diesem Weg versuchten wir nach Istanbul zu fahren. Leider wurde der Weg so schlecht, das wir umdrehen mussten. Aber irgendwie war das schon komisch. Ein toller Weg für die GS am Rande von Istanbul der auch noch im Navi drinnen war, und kein Verkehr.

 

 

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